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Alle Beiträge von Manfred Weinland

Manfred Weinland, geboren 1960, ist freier Autor und Lektor. Für den Bastei Verlag, Köln, konzipierte er u.a. die SF-Serie Bad Earth, und für die Kurzgeschichte „Herz in Bernstein“ („Ein Herz aus fernen Tagen“) erhielt er den Deutschen Phantastik Preis. Darüber hinaus schreibt oder schrieb er für Serien wie Perry Rhodan Taschenbuch, Ren Dhark Hardcover, Sternenfaust und Maddrax.


1 Gasthaus – 4 Autoren – 4 x Gänsehaut …

… so wirbt Folge 1175 der Professor-Zamorra-Serie auf dem Cover, und tatsächlich ist „Geh zum Teufel, Zamorra!“ mal eine willkommene Abwechslung. Es war eine Freude, daran mitzuwirken, und auch durch die nicht ganz objektive Brille betrachtet, können, glaube ich, alle Beteiligten mit dem, was da geschaffen wurde, zufrieden sein. Bleibt zu hoffen, dass die Begeisterung der Beteiligten, der berühmte Funke, auch auf die Leser überspringt. Zu meinen Kollegen Manfred H. Rückert, Christian Schwarz und Thilo Schwichtenberg kann ich nur sagen: Sauber abgeliefert! Jede eurer Geschichten hat mich prächtigst unterhalten, von bierernst bis zum Schreien komisch war alles dabei und die Rahmenhandlung, die Christian noch zusätzlich zu seiner Story beisteuerte, kann auf ganzer Linie überzeugen, hält sogar noch die mehr als verdiente Würdigung jenes Mannes bereit, […]

Was macht eigentlich das „Regenbogenblumenmädchen“?

Mein PROFESSOR-ZAMORRA-Band „Der Alchimist des Augenblicks“ nimmt sich einer Figur an, die ich schon vor geraumer Zeit zum Serienkosmos beisteuern durfte und die seither etliche Herausforderungen meistern musste. Dementsprechend ans Herz gewachsen ist sie mir. Die Rede ist von keiner Geringeren als Carrie Bird, auch bekannt als „das Regenbogenblumenmädchen“. Ihren letzten Auftritt hatte sie am Ende von Folge 1146 und da auch nur ganz kurz. In dem kürzlich erschienenen Band ist aus dem Mädchen von einst eine Frau mittleren Alters geworden, wenn auch Plot bedingt nicht in unserer Gegenwart. Die 1170. Folge der Serie spielt 1855 und Schauplatz ist einmal mehr London. Ebenfalls einmal mehr begegnen wir in dem Roman nicht nur Carrie, sondern auch einem Mann aus dem Geschlechte derer, die die Stadt an […]

Ren-Dhark-Autorenkonferenz 2019

Mit schöner Regelmäßigkeit alle zwei Jahre schließen sich die Macher der in den 1960ern von Kurt Brand erdachten SF-Saga für drei Tage ein, um einen Ideenpool zu bilden, aus dem sich die Handlung der Bände bis zur nächsten Klausurtagung herauskristallisiert. Ein Bonner Hotel – genauer: ein geheimer, via Intervallfeld abgeschirmter Teil davon – verwandelte sich für das Wochenende vom 17.-19. Mai in so etwas wie den Leitstand der POINT OF, in dem der „Stellvertretende Commander“ Ben B. Black zusammen mit seinem engsten Stab – Nina Morawietz, Jan Gardemann und Manfred Weinland – den Checkmaster mit Ideen fütterte, die dieser dann dramaturgisch aufbereitete und am Ende ein mit Raumschlachten und Sense of Wonder-Elementen gespicktes Szenario ausspuckte, von dem die Beteiligten überzeugt sind, die vielen treuen Leser […]

Die Geschichte Lilith Edens und des „Blutvolks“

Nachdem Bastei Entertainment den 1. Zyklus der VAMPIRA-Serie im eBook veröffentlichte, zu finden unter anderem auf Amazon, aber auch auf allen anderen Portalen, folgt nun bei APEX mit BLUTVOLK die Veröffentlichung der früheren Taschenhefte, die den 2. Zyklus (oder wie man heute sagen würde: die 2. Staffel) der Vampir-Saga darstellen. BLUTVOLK ist selbsterklärend. Wer sich als Neuleser dennoch für die Geschehnisse der 1. Staffel im Detail interessiert, sollte idealerweise die als Folgen 1-41 bei Bastei erschienen Romane vorab lesen. Hier auf dieser Homepage findet sich lediglich eine grobe Zusammenfassung der Ereignisse. Alles begann 1994, in einer magischen Welt, der unseren verdächtig ähnlich … Zwei Jahre früher als vorgesehen erwacht eine geheimnisumwobene Vampirin namens Lilith Eden in einem magisch gesicherten Haus in Sydney aus einem geplanten […]

Eine Rückkehr nach vielen Jahren

Ich musste gerade mal nachschauen, wann ich meinen letzten Beitrag zum REN DHARK-Serienkosmos beigesteuert habe. Es war Juni 2003, als der 18. Band des Drakhon-Zyklus, „Verlorenes Volk“, erstmals erschien. Demnach hat es 15 Jahre gedauert, bis ich die POINT OF erneut mit auf die Reise schicken durfte. Wobei der sagenumwobene Ringraumer, mit dessen Entdeckung durch Ren Dhark, Arc Doorn, Dan Riker und Anja Field die Urserie in den späten Sechzigern erst so richtig Fahrt aufnahm, in meinem Beitrag überhaupt nicht vorkommt. Genauso wenig wie die gerade genannten Helden. Aber der Reihe nach. Fangen wir mit einem Kollegen an, dem ich gewünscht hätte, dass der Verlag keinen Kontakt mit mir hätte aufnehmen müssen. Müssen musste er ohnehin nicht, aber Achims von jedermann, der ihn kannte, als […]