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La Grande Tour 2018

Sommer in Deutschland. Reisezeit. Wohnmobil-Saison. Yeah!

Fünf volle Wochen waren wir heuer am Stück unterwegs durch die deutschen Lande – ohne zu ahnen, dass uns ein sogenannter Supersommer erwarten würde. Aber der Reihe nach: Gestartet im beschaulichen Zweibrücken, führte uns unser Weg am Sonntagabend, den 24. Juni, noch bis hinter Frankfurt/M., genauer: nach Bad Orb, wo wir die Nacht auf einem zwar eher lieblosen, aber zentral gelegenen Stellplatz verbrachten, um am nächsten Morgen bis Treffurt in der Nähe von Eisenach weiterzufahren.

Treffurt

Blick von der Werra-Brücke auf den Stellplatz von Treffurt

Eigentlich nur für eine weitere Übernachtung angedacht, erwies sich der dortige Stellplatz mit Blick auf die Normannsteinburg und das Flüsschen Werra dann aber als so idyllisch, dass wir uns entschieden, länger zu verweilen – am Ende wurden ganze anderthalb Wochen daraus, in denen ich meine noch offenen Schreibtermine abarbeitete, sodass mit Woche 3 dann auch für mich der tatsächliche Urlaub begann. Ganz so schrecklich waren aber auch die ersten 14 Tage nicht für mich,

Die Normannsteinburg, vom Stellplatz aus gesehen

im Gegenteil, im Wohnmobil war ich sogar produktiver als an manchem Tag daheim. Aber das nur am Rande.

Da wir allmorgendlich ein Kanu-Unternehmen beobachteten, das seine Touren vom Standort des Treffurter Stellplatzes aus startete, beschlossen wir irgendwann, selbst eine Kanufahrt zu buchen; natürlich gleich eine Tagesfahrt, warum kleckern, wenn man auch klotzen kann? Erfahrung brachten wir keine mit, trotzdem ging es ganz gut, und so erkundeten wir die Wasserstraße auf einer Länge von insgesamt 26 Kilometern. Startpunkt war Creuzburg, wohin wir mit einem Shuttle-Bus gebracht wurden – beenden konnten wir unseren Ausflug dadurch auf unserem lieb gewonnenen Stellplatz, was sich als ideal erwies.

Werra-Kanu-Fahrt, in Creuzburg gestartet, mit Endstation Stellplatz Treffurt. Gesamtstrecke: 26 Wasserkilometer.

Schon zu diesem Zeitpunkt führte die Werra aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit Niedrigwasser, was sich an manchen Stellen so äußerte, dass wir mit dem Paddel statt nur in Wasser schon ins Kiesbett stachen. Insgesamt bewältigten wir die Herausforderungen aber zu unserer Zufriedenheit, wünschten uns nur ab und zu eine etwas stärkere Strömung zur Unterstützung der Muskelkraft. 😉

 

Grandenborn

Blick von den Mohnfeldern aus auf den Stellplatz

Zwischendurch ging es für zwei Tage nach Grandenborn, nur einen Katzensprung entfernt. Dort konnte gerade die Mohnblüte auf eigens für uns Touris angelegten Feldern bestaunt werden. Hübsch anzusehen, aber für mich persönlich kein wirkliches Highlight.

Kein Drache.

Eingang zur Schlucht mit Drachen.

Nach besagtem Abstecher kehrten wir noch einmal für eine Übernachtung nach Treffurt zurück, ehe wir uns nach Eisenach weiterbewegten, wo wir an einem denkwürdig schwülheißen Tag Abkühlung in der Drachenschlucht fanden; abends ging’s dann noch rauf auf die Wartburg, die zwar schon geschlossen war, aber die Außenanlagen konnten wir immerhin besichtigen und gaben uns damit dann auch zufrieden.

Wartburg

Wernigerode

Altstadt-Juwel.

Stellplatz citynah.

Nächste Station nach Eisenach war das Städtchen Wernigerode, dessen Besuch ich nur empfehlen kann. Tolle Architektur mit Wohlfühl-Flair, dazu ein anständiger Stellplatz für kleines Geld (zentrumsnah für 5 EUR die Nacht). Was will man mehr? Die Riesenbaustelle in der Fußgängerzone blende ich mal aus. Sie erinnerte uns an zuhause – Zweibrücken hat das vor ein paar Jahren auch hinter sich gebracht, und zwar nicht zu seinem Nachteil. So wird es auch in Wernigerode sein. Aktuell haben Anwohner und Geschäfte aber an der der Situation zu knabbern.

 

 

Brocken

Mit der Brocken-Bahn bequem nach oben.

Selbst mit dem Sedgeway kann man den Brocken „erklimmen“.

 

 

 

 

 

 

 

Von Wernigerode aus ging es zum Brocken, von dem zu schwärmen mein geschätzter Kollege Thilo Schwichtenberg nicht müde wird. Das wollte ich dann doch mal überprüfen. Mit der nostalgischen Dampflok ging es zum Gipfel, wo wir eine fantastische Fernsicht genossen und uns von der Magie des „Hexenbergs“ gefangen nehmen ließen. Anschließend wanderten wir 11 Kilometer zum Parkplatz unseres Wohnmobils zurück. Da – wie an fast allen Tagen – wieder große Hitze angesagt war (Stichwort Supersommer), freuten wir uns über die schattigeren Wegstellen, die aber insgesamt weniger verbreitet waren, als wir es im Vorfeld angenommen und gehofft hatten. Der Borkenkäfer hat schon größere Gebiete „erobert“; kein schöner Anblick und auch keiner, der Hoffnung auf eine künftige Besserung der Lage macht.

 

Der Tag unseres Besuchs war – so weit wir es beurteilen konnten – „hexenfrei“.

Quedlinburg

Nächste Station: Quedlinburg. Bezaubernd, indeed. Wer Mittelalterflair sucht, ist hier bestens aufgehoben, weil Kriege – wie in weiten Teilen Ostdeutschlands generell – kaum etwas zerstört haben. Meine Frau schwärmt bei jeder sich bietenden Gelegenheit von dem bildschönen Örtchen mit Nostalgie-Charme. Ich teile ihre Begeisterung nicht ganz, dennoch eine glasklare Empfehlung!

 

 

Potsdam

 

Auch Potsdam mit dem Abstecher zur Parkanklage von Schloss Sanssouci war ein Höhepunkt. Absolut beeindruckend, wenn man, wie wir, mit dem Bike ankommt, in die Anlage hineinradelt und von den Monumentalbauten, die auf Friedrich II. zurückgehen, fast erschlagen wird.

Müritzsee

Als Nächstes ging es an einem der wenigen leicht regnerischen Tage in den Müritz-Nationalpark, den wir per Rad erkundeten. Am Abend landeten wir mit dem WoMo an einem tollen Badesee, an dem wir mit zwei anderen Campern die Nacht verbrachten, lediglich attackiert von bisswütigen Stechmücken, die wir aber aus unserem Camper heraushalten und so eine ruhige Nacht verbringen konnten.

Am See belohnte uns ein grandioser Sonnenuntergang für unseren unermüdlichen Kampf gegen die Plagegeister.

Müritzsee

Plau am See

Zufällig lasen wir auf der Weiterfahrt, dass auf unserer Route eine Badewannen-Rallye ausgetragen werden sollte – just am nächsten Tag. Den spontanen Entschluss, uns dieses Spektakel anzusehen, bereuten wir nicht. Die Nacht verbrachten wir auf einem von der Gemeinde Plau am See eigens für Wohnmobile angelegten kostenlosen Stellplatz, und am nächsten Tag wurden wir dann, zusammen mit anderen, an den Ufern picknickenden Zuschauern, Zeugen eines witzigen Spektakels, das sich zwei, drei Stunden hinzog und uns bestens unterhielt. Auf selbstgebauten Flößen, die wie Faschingswagen ausstaffiert waren, „bekriegten“ sich die unterschiedlichsten ortsansässigen Parteien. Da dabei ausschließlich Wasser aus Eimern, Spitzpistolen und dergleichen zum Einsatz kam, eine harmlose und absolut unblutige Variante, die zur Mordgaudi ausartete und auch vor uns Zuschauern nicht Halt machte. Aber das war eine fast schon willkommene Erfrischung an einem weiteren (erwähnte ich es schon) Hitzetag dieses Suuuupersommers. 😉

 

Waren und Feldberger Seenplatte

Neptuntaufe

Von Plau am See reisten wir nach Waren – und waren froh, auch dieses Etappenziel angesteuert zu haben. Zumal die Warener gerade ihr Stadtfest feierten und einiger Trubel herrschte, als wir die hübsche Altstadt erkundeten. Von dem hochprofessionellen Stellplatz, der gut hundert Mobile aufnehmen kann und auf dem wir uns mit allem versorgten (und alles entsorgen), was nötig war, lag die City nur zehn Gehminuten entfernt.

Automatenkunst.

Die Fliegenden Händler priesen ein breites Spektrum an nötigen und unnötigen Waren an. Ganz witzig war auch der auf dem Marktplatz aufgestellte „Kunstautomat“,aus dem man „Kleinkunst“ wie aus einem Zigarettenautomaten ziehen kann.

Von Waren aus entdeckten wir noch die schattigen Uferregionen der Feldberger Seenplatte und gelangten – einmal mehr auf unseren Bikes – zu wildromantisch gelegenen Badestellen. An einer wurden wir sogar Zeugen einer „Neptuntaufe“ – ein von den Einheimischen gepflegter Brauch, bei dem die Zuschauer von den Insassen eines über den See gekommenen Bootes, auf dem sich der Meeresgott Neptun persönlich die Ehre gibt, „nass gemacht“ werden (und das nicht nur in übertragenem Sinn).

Spritzig!

 

Rügen

Das nächste Etappenziel sollte eigentlich Stralsund sein. Aber die Stadt schon in Sichtweite, überredete meine Frau mich, erst auf dem Rückweg einen Halt einzulegen und stattdessen via Brückenverbindung direkt nach Rügen weiterzufahren.

Gesagt, getan. Und nie bereut. Ich hatte offen gestanden keine besonderen Erwartungen an die Kreidefelsen (Felsen halt), die Caspar David Friedrich in seinem vielleicht berühmtesten Gemälde verewigt hat. Aber sie vor Ort an einem strahlend schönen Tag zu erleben, hat mich dann doch nachhaltig beeindruckt.

 

Hiddensee

Leider ließ sich meine Frau dann wiederum von mir überreden, unbedingt auch noch mit der Fähre nach Hiddensee überzusetzen, wofür ich mir auch noch den (wettertechnisch) schlechtesten Tag der ganzen Reise aussuchte. Der Himmel war grau in grau, und selbst wenn die Sonne einmal durchbrach, nieselte es durchgängig weiter. Was den Scharen von Touris, zu denen auch wir gehörten, aber keinen Abbruch tat. Ich frage mich (oder will es lieber nicht wissen), was erst an Bilderbuchtagen auf der Insel los ist, deren Name einen – zumindest für mich – so geheimnisvollen Klang hat. Hiddensee war kein Totalausfall war; in der Nebensaison mag die Insel zu bezaubern wissen. Aber so, wie wir sie erlebten, schreit sie nicht nach einer Wiederbegegnung.

Nope.

 

 

 

Stralsund

 

Von Rügen aus landeten wir dann schließlich doch noch in Stralsund. Und gleich zu Beginn hatten wir das Glück, dass ein Einheimischer sich unser erbarmte, als wir an einer Stelle mit den Fahrrädern nicht so recht weiter wussten. Der gute Herr Plate sprach uns an einer Straßenkreuzung an und erklärte uns, wie wir am schnellsten und sichersten in die Altstadt gelangen konnten… beziehungsweise er bot sich kurzerhand an, mit seinem Rad vorauszufahren, auf dass wir nicht noch einmal ins Straucheln gerieten.

Aber auch dabei blieb es nicht. In der Folge lotste er uns anderthalb Stunden lang zu den Top-Sehenswürdigkeiten, die wir ohne ihn kaum in dieser Fülle und erst recht nicht mit diesem Wissens-Input hätten erfahren können. Als wir uns trennten, waren wir jedenfalls restlos beeindruckt von seiner selbstlosen Freundlichkeit, zumal sich unser „Fremdenführer“ als  Sympathling und begnadeter Fotograf entpuppte. Allein er machte die Stadt schon zu einem unvergesslichen Highlight.

Görlitz

Die Stadt an der polnischen Grenze wollte ich schon immer besuchen, seit ich einen Fernsehbericht darüber gesehen habe. Eine Brücke verbindet den deutschen mit dem polnischen Teil der Stadt, und es erwies sich auch in der Praxis als ganz witzig, hinüberzuschlendern und in einem der Ufer-Restaurants zu speisen. Das Essen war preiswert und lecker, die Bedienung freundlich, Und auch bei der Stadtbesichtigung entdeckten wir so manche „Perle“, die uns im Gedächtnis haften blieb. Görlitz ist eine weitere dieser behutsam restaurierten alten Städte, in denen wir uns gerne „rumtreiben“. Auch der Stellplatz war okay: auf einem großen Pferdehof gelegen, wo die Tage vor unserer Ankunft großes Halligalli geherrscht haben muss. Als wir ankamen, waren die Abbauarbeiten noch voll im Gange, aber nicht weiter störend. Der Preis für eine Nacht betrug happige 20 Euro, aber erstens war Duschen inklusive und zweitens nahm man es nicht so genau mit der Abreisezeit, sodass wir Görlitz vom Rosenhof aus in aller Ruhe besichtigen konnten. Alles in allem Daumen also hoch.

Woldegk

Mühlenmuseum

Als wir am Abend nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchten, gelangten wir durch Woldegk, ein Örtchen, von dem wir noch nie gehört hatten, das aber mit dem Schild MÜHLENMUSEUM lockte. Dort angekommen, war das Museum zwar geschlossen, es gab aber einen schattigen Parkplatz, auf dem wir kurzerhand die Nacht verbrachten. Der kleine Ort hat sogar mehrere Supermärkte zu bieten, was auch nicht verkehrt war, da wir einige Vorräte dringend aufstocken mussten. Er bleibt uns in guter Erinnerung. Selten haben wir so rundum ruhige Nächte genossen wie dort.

Rathen / Bastei-Felsen

Die Bastei-Brücke

Der nächste Stellplatz war das genaue Gegenteil von ruhig. Rathen an sich, von wo aus man mit der Fähre auf die andere Flussseite übersetzt, um den Bastei-Felsen (ein beliebtes Postkarten-Motiv) zu erklimmen, ist ein hübscher kleiner Ort. Sein Manko besteht allerdings darin, dass eine Bahnlinie mitten durch ihn hindurch führt – und auch genau am Wohnmobil-Stellplatz der Gemeinde vorbei. Keine „gewöhnliche“ Bahnlinie noch dazu, sondern eine so stark frequentierte, wie ich es noch nie erlebt habe. Alle paar Minuten kommt ein langer, langer Zug vorbei, die Transportgüter auf Dutzende Waggons verteilt, und jedes Mal senkt sich die Schranke an der Hauptstraße (neben dem Stellplatz) mit lautem Gebimmel herab. Der Autoverkehr staut sich dann minutenlang zu beiden Seiten. Ungefähr genauso lange, wie die Autos stehen, ist auch der Abstand von einem Zug zum nächsten. Äh, ja. Müssen wir nicht wieder haben, auch wenn vom Bastei-Felsen aus tolle Landschaftsansichten auf uns wartetenl. Wir konnten immerhin tags darauf vor der Bahn flüchten – für die  armen Einwohner des Örtchens sieht das anders aus. Ich bezweifle, dass man sich daran gewöhnen kann.

Da ich für den Verlag arbeite, der mit den Zinnen der Bastei-Brücke firmiert und auch den Namen übernommen hat, war es ein Muss, wenn schon in der Gegend, die Felsformation auch zu besuchen. Imposant, imposant, kann man nur sagen. Da ahnten wir aber noch nicht, welche Kulissen uns auf unserer nächsten Station erwarten würden.

 

Überhaupt: das Elbsandsteingebirge

Der unstrittige Höhepunkt unserer ganzen Reise! Unbedingt besuchen, wenn sich die Gelegenheit ergibt! Wir haben Wanderer getroffen, die dort zum x-ten Mal unterwegs waren, immer wiederkommen und trotzdem noch nicht alles gesehen haben, was diese GRANDIOSE (hier passt der Ausdruck bis aufs i-Tüpfelchen) Landschaft zu bieten hat. Wir sind überglücklich, den Tipp bekommen zu haben, die Schrammsteine zu erklimmen. Wer weiß, ob wir aus eigenem Antrieb und ob der Fülle der Attraktionen sonst hingelangt wären. Sind wir aber – und es war der WAHNSINN. Eigentlich habe ich Höhenangst. Aber die versuche ich schon seit Längerem in den Griff zu bekommen, indem ich mir das (Höhen-)Gift in kleinen Dosen zuführe, um mich dagegen zu immunisieren. Scheinbar mit Erfolg, denn obwohl es zuletzt nur noch über steile Metallleitern (Treppen wären schon Luxus gewesen) ging, schaffte ich nicht nur den Aufstieg, sondern auch den unweigerlich folgenden – und erfahrungsgemäß weit schlimmeren – Abstieg ohne größere Probleme. Ich bin froh, über meinen Schatten gesprungen zu sein. Nur etwas weniger heiß hätte es sein dürfen. Nein, ich fange nicht schon wieder an, über den Supersommer zu lamentieren. 😉

Moritzburg

Das Märchenschloss aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ besuchten wir, nachdem wir, spät angereist, eine Nacht in einer ruhigen Siedlungsstraße verbracht und erst am nächsten Morgen feststellten, dass der gesuchte Stellplatz nur einen Steinwurf entfernt – allerdings aus unserer Richtung schwer erkennbar – gelegen hatte. Nachdem wir „umgeparkt“ hatten, war das Schloss erster Anlaufpunkt. Gleich zwei freundliche Museumswächter brachten uns das eine oder andere geschichtliche und jagdliche Detail näher, und zum guten Schluss ging es noch zur Freitreppe, wo jedes vorbeikommende potenzielle Burgfräulein erproben durfte, ob ihr Fuß in den fest montierten Schuh passt, den Aschenbrödel dereinst bei ihrem überstürzten Aufbruch vom Ball dort verlor. Meine Frau machte eine mehr als gute Figur.

Dresden

Wahnsinnsbauten, wohin man schaut.

Die letzte große Station vor unserer Heimreise war Dresden, wo es so viel zu sehen gibt, dass ich gar nicht erst versuche, alles aufzuzählen. Die Stadt war brechend voll, trotzdem behielt sie ihren Wohlfühlcharakter, und mit dem Fahrrad war es wieder einmal kein Problem, sie auf beiden Seiten der Elbe zu erfahren.

Unser Übernachtungsparkplatz an der Elbbrücke.

Persönliches bzw. privates Highlight war – ungeachtet all der architektonischen Geniestreiche -, als wir über den Marktplatz schlenderten und die ehemalige Freundin unseres Sohnes, die in Bayreuth lebt und erst zum zweiten Mal in ihrem Leben in Dresden war (bei uns war es das allererste Mal), auf uns zustürmte. Dass man sich just in der Minute am gleichen Platz innerhalb dieser doch nicht ganz kleinen Stadt über den Weg läuft … wir können es bis heute nicht fassen. Es war jedenfalls ein toller Moment und ein fröhliches Wiedersehen, für das wir uns bei dem, der die Lebensfäden auf solche Weise miteinander verknüpft, an dieser Stelle von Herzen bedanken! 🙂

Von Dresden aus ging es dann mit einer letzten Übernachtungsstation (wieder in Treffurt, das wir schätzen gelernt haben) nach Hause.

Während wir erst mal alles sacken lassen konnten, war unser Mobil zwei Tage später schon wieder „on the road“. Nach Schweden. Leider ohne uns. Aber schöne Bilder bekamen wir auch von dort. Bilder, die die Lust weckten, selbst mal wieder in den hohen Norden zu fahren. Vielleicht nächstes Jahr. Und vielleicht auch ein bisschen höher als Schweden. Aber das ist Schnee von überübermorgen.



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